🧭 Neues Jahr, neue Finanzen – wie wir 2026 mit Rebalancing und Budgetierung klug und klar starten können. Blogbeitrag von Fabienne Lindner vom 4. Januar 2026

Das neue Jahr hat begonnen – und mit ihm die Chance, in der wir unsere Finanzen nicht nur nebenher laufen lassen, sondern bewusst in die Hand nehmen.

Für mich war der Dezember Zeit für Plätzchen und Rückblick, sondern auch für einen wichtigen Schritt: Ich habe mir die Finanz-App Finanzguru runtergeladen und sogar die Premium-Mitgliedschaft für 2,99 € im Monat abgeschlossen, weil die App mir wirklich hilft, meine Ausgaben zu tracken.


Warum das für mich am Jahresende so wichtig war? Ganz einfach: Wenn ich nicht genau weiß, wo mein Geld hinfließt, kann ich auch im Januar nicht sinnvoll planen. Die App zeigt mir automatisch meine Einnahmen und Ausgaben, kategorisiert sie und macht sichtbar, wo unterm Strich wirklich Luft ist – oder eben nicht. Ich war überrascht, welche Quick Wins ich direkt umsetzen konnte. So hat mich die App motiviert, meinen Handyvertrag umzustellen, mich von ein paar Abos zu trennen. Somit hat sich die App für mich schon für Jahre bezahlt gemacht. #unbezahlteWerbung


Budgetierung am Jahresanfang: Mehr als nur Zahlen

Ein neues Jahr ist wie ein unbeschriebenes Blatt und genau das brauchen viele von uns fĂĽr ihre Finanzen. Nach den Ausgaben im Dezember, Weihnachtsgeschenken, vielleicht ein paar spontanen Online-Käufen oder einem Urlaub ĂĽber die Feiertage. Hast du auch “Buy Now, Pay Later” gewählt? 

Eine große Herausforderung: Buy Now, Pay Later-Zahlungen. Viele denken: “Oh, ich zahl das ja später – kostet mich erstmal nichts.”

Aber ganz im Gegenteil: Das ist ein Kredit, der schnell teuer werden kann, wenn man die Raten nicht rechtzeitig begleicht. Die Mentalität “einfach später zahlen” verschleiert genau das Risiko, das wir gerade in einer Zeit steigender Lebenshaltungskosten und hoher Fixkosten nicht unterschätzen sollten. Ein spannendes Thema, bei dem wir gerade einen massiven Kulturwandel in Deutschland feststellen.

Hier hilft ein transparentes Tracking enorm – weil du dann deine Verpflichtungen siehst, bevor sie zum Problem werden.


Rebalancing: Wie sind deine Investments verteilt?

Der Jahresanfang ist eine guter Moment, die eigene Risikostreuung zu hinterfragen. Einmal im Jahr möchte ich das mindestens machen. Stichwort: Portfolio-Rebalancing. Vielleicht ist die eine oder andere Anlageklasse stark gestiegen und ich habe zu viel davon für meine Strategie? Gold zum Beispiel hat 2025 in US-Dollar 65 Prozent zugelegt. So hat man schnell mehr als die gewünschten fünf bis zehn Prozent Portfolio-Anteil.

Wie rebalance ich mein Portfolio sinnvoll?

Beim Rebalancing geht es darum, ein definiertes Verhältnis (z. B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Krypto) regelmäßig wiederherzustellen, wenn sich einzelne Werte unterschiedlich entwickelt haben.

Dabei sehe ich aktuell drei spannende Punkte:

Gold und Silber – mehr als nur Schmuck?

Gold erlebt gerade eine starke Phase, weil viele Investoren es als sicheren Hafen sehen – insbesondere in einem volatilen Umfeld, in dem andere Assets schwanken.

Und Silber? Silber ist aktuell sogar unter den stärkeren Assets – es profitiert, weil es sowohl industriell genutzt wird als auch als Rohstoff gilt. Die Frage ist also: Hat dein Portfolio Platz für Gold und Silber? Gerade Silber als drittstärkstes Asset ist ein interessantes Thema für die strategische Gewichtung.

Bitcoin – Entwicklung eher mau, aber…

Bitcoin hat in den vergangenen Wochen keine spektakulären Sprünge hingelegt – ganz im Gegenteil: 2025 steht ein Verlust von knapp 7 Prozent unterm Strich, was viele kritisch sehen. Gleichzeitig sagen manche Analysen: Selbst kleine Bitcoin-Anteile im Portfolio können die Effizienz verbessern, solange das Rebalancing regelmäßig stattfindet.

Also stellt sich die Frage: Bleiben wir bei traditionellen Safe-Havens, setzen wir weiter auf digitale Assets – oder auf eine Mischung?


Meine Learnings aus Dezember

  1. Sichtbarkeit ist Macht
    Ohne Überblick tappst du im Dunkeln. Finanzguru hilft mir dabei, wieder schwarz auf weiß zu sehen, wie meine Finanzen laufen – und wo ich kritisch nachjustieren muss. (Finanzguru)
  2. Budgetierung heißt nicht Verzicht – sondern Planung
    Es geht nicht darum, alles zu begrenzen, sondern bewusst zu entscheiden, wofür Geld ausgegeben wird – und was langfristig Sinn macht.
  3. Kreditfallen erkennen
    Buy Now, Pay Later ist praktisch – kann aber schnell teuer werden. Buy Now Pay Later kann als neue „Kaufen auf Rechnung“ gesehen werden. Wir sollten aber unser Zahlungsziel dringend im Blick behalten, da es sonst teuer werden kann. 
  4. Rebalancing ist kein Luxus – sondern Strategie
    Ob Gold, Silber oder Bitcoin, Aktien oder Anleihen: Nur wer seine Gewichte im Blick hat, kann fundiert entscheiden, ob und wann Anpassungen nötig sind.

Wie geht ihr das an dieses Jahr?
Habt ihr schon ein Budget aufgestellt? Nutzt ihr Tools wie Finanzguru oder lieber klassische Methoden? Wie seht ihr Gold, Silber und Bitcoin im aktuellen Marktumfeld?

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